Wenn einer Ihrer Mitarbeiter mit seinem privaten Auto beruflich für das Unternehmen unterwegs ist, müssen nicht Sie als Arbeitgeber für die Fahrtüchtigkeit des Mitarbeiter-Kfz sorgen, sondern er selbst. Das wiederum bedeutet: Verunglückt der Mitarbeiter auf der Dienstfahrt, weil das Fahrzeug Mängel hatte, dann kann er Sie nicht für den Unfall haftbar machen. Das gilt jedenfalls dann, wenn Sie von dem Mangel nichts wussten.

Der Arbeitnehmer fordert vom Arbeitgeber Schadenersatz in Höhe der Anschaffungskosten für sein Auto – erfolglos (Landesarbeitsgericht Düsseldorf vom 17.10.2005 – 14 Sa 823/05).